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Montag, 2. März 2015, 14:34

Hausmittel bei Erkältungen

Gerade jetzt, bei diesem... schönen... Wetter scheinen Schnupfen, Husten und Fieber unter meinen Arbeitskollegen wie ein Epidemie umzugehen. Also dachte ich mir, schauen wir doch einfach mal, was wir so an vorbeugendem und heilendem Alltagswissen zusammen bekommen. Was sind eure Lieblingsrezepte gegen Erkältungen, Husten, Fieber? Welche findet ihr gar nicht gut?

Ich bin gespannt! :)

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Montag, 2. März 2015, 14:44

Ein Beispiel ist der Zwiebeltee, den ich von meiner Großmutter beim kleinsten Anzeichen von Husten eingeflößt bekam. Er schmeckt nicht gerade toll, aber er hilft tatsächlich gegen Husten.

Und so geht's:

Eine großzüge Menge frischer Zwiebel schälen und kleinschneiden, dann 15 bis 20 Minuten kochen und nochmal 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen.
Das Ganze dann mit Honig süßen und langsam trinken.

Eine Variante davon ist, auch ein paar Apfelstücke mit zu kochen.


Gute Besserung!

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Montag, 2. März 2015, 14:51

Eine meiner Lieblingspflanzen ist der Salbei. Ein absoluter Alleskönner. Zum Würzen, zum Räuchern, aber auch als Heilpflanze.

Salbei hat eine starke desinfizierende Wirkung, und hilft damit hervorragend bei Halsschmerzen. Dazu einfach einen starken Teeaufguß bereiten, (mindestens 10 Minuten ziehen lassen), und damit gurgeln. Halsschmerzen werden meistens schon bei der ersten Anwendung gelindert, und wenn man die Anwendung alle 3 Stunden wiederholt, sind die Halschmerzen vergessen.

Für die beste Wirkung ist es wichtig, dass der Aufguss heiß verwendet wird.


Diese Form der Mundspülung kann man allerdings auch anwenden, wenn man völlig gesund ist - als Teil der täglichen Mundhygiene.

Darüber hinaus lässt sich der Teeaufguss auch trinken. Er kann Magenbeschwerden lindern und wirkt schweißhemmend.

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Dienstag, 3. März 2015, 04:33

Hausmittel Bei Erkältungen

Rezept bei Husten:
Spitzwegerich u. Thymian (50:50) mischen lassen (als
Tee trinken).



Rezept bei Viruserkrankungen:
1 TL Honig, 1 Messerspitze
Knoblauch, 1 Messerspitze Ingwer (gerieben oder als Pulver zu verwenden),

1 TL
Zitronensaft, mit kochendem Wasser überbrühen.



5

Dienstag, 3. März 2015, 18:03

Knoblauch und Ingwer finde ich sowieso toll. Wenn ich selbst koche, verwende ich die meistens - Ich habe einfach das Gefühl, dass das gut tut.


Zum Aufwärmen und um das Immunsystem ein bisschen auf Touren zu bringen, kann man auch Ingwertee zubereiten. Dazu einfach Ingwer kleinschneiden und ein paar Minuten kochen, danach noch etwas ziehen lassen. Je länger man ihn kocht, desto intensiver der Geschmack. Vorsicht - bei hochwertigem Ingwer kann der Tee recht bitter und scharf werden.

Eine Nebenwirkung vom Ingwertee kann sein, dass man einen trockenen Mund bekommt - dann einfach etwas weniger davon trinken. Auch wenn er noch so toll ist. ;-)


Der Ingwersud lässt sich im Sommer auch selbstgemachten Limonaden und Fruchtsäften beimischen... Auch in fertigem Apfelsaft macht sich etwas Ingwersud super.

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Dienstag, 14. Juli 2015, 19:13

Wie bei vielen anderen Erkranken schwöre ich auch bei Erkältungen auf Lapachotee.

Es gibt in der Dosierung unterschiedliche Angaben, je nachdem welche der Varianten man nimmt. Die gängiste ist 2 EL Lapachorinde auf 2 Liter Wasser. Das ganze 5 Minuten kochen und dann 20 Minuten ziehen lassen und lau warm trinken.

Allerdings ist der Geschmack dann nicht sonderlich gut, doch nur beim Kochen entfaltet er seine volle Wirkung.

Man kann ihn zwar auch nur aufbrühen (ich mische ihn dabei mit Früchtetee), doch dann ist seine Wirkung nicht so stark.

7

Dienstag, 14. Juli 2015, 23:02

Abgesehen davon, dass ich den Namen schon einmal gehört habe, weiß ich nichts über Lapachotee. Was genau ist das? Wie wirkt er?

8

Dienstag, 14. Juli 2015, 23:12

Ich erinnere mich, mal eine ganze Zeit Lapachotee getrunken zu haben, als ich Probleme mit Candida Albicans hatte. Lecker war er nicht, aber ich hatte den Eindruck dass er meinem Körper gut tat.

Danke für die Erinnerung - das ist etliche Jahre her und ich hatte das ganz vergessen.

Birgit
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Dienstag, 14. Juli 2015, 23:21

Jeder Kulturkreis hat seine "Alles Heilende" Pflanze. Dies ist sie bei den alten Inkas, und auch die Azteken sollen schon von der Wirkung der Innenrinde hilfe erhalten haben. Heute sind wir in einer Medizin unterwegs, in der unsere "Alles Heilende" auch wieder einen Platz sogar in der Krebstherapie zurück hat. Mal sehen, wann es dem Lapachotee gelingt, sich wieder in dieser Reihe zu behaupten.

Herzlich
Thomas
Signatur von »Sir Thomas Marc« Nichts zu wissen ist keine Schande, nicht zu fragen schon!
Wer interpretiert, was er von anderen hört, bewegt sich lichtschnell am Kern der Worte der Anderen vorbei.
Lest ruhig zwischen den Zeilen. Auch wenn dort nichts steht...

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10

Mittwoch, 15. Juli 2015, 19:51

Lapachotee ist eine Baumrinde. Der Lapachobaum wir auch als Baum des Lebens bezeichnet und ist wie Thomas schon richtig angemerkt hat ein ziemlicher Allrounder.

Er stärkt das Immunsystem und ist gegen zahlreiche Krankheiten einsetzbar. Von leichten Wehwehschen, wie einer Erkältung oder Kopfschmerzen bis hin zu schweren Erkrankenen wir Krebs. Er enthält eine Vielzahl an Mineralistoffen und Spurenelementen und gilt auch als natürliches Antibiotikum.

Das tolle ist, dass er nicht nur beim Menschen einsetzbar ist, sondern auch bei Tieren. Wir hatten am Stall einen sehr schlimmen Husten unter den Pferden, wobei sogar ein Pferd eingeschläfert werden musste. Da wir ein anderes dabei haben, dass sowieso schon aufgrund von Sommerexzemen angeschlagen war hat es den Tee zu trinken bekommen. Der Husten würde in Kombination mit den Mitteln vom Tierarzt besser, die vorher alleine nicht gewirkt haben. Zusätzlich hat es sich noch positiv auf die Exzeme ausgewirkt.

Einen Nachteil hat er allerdings, den man selten zu lesen bekommt. Der Tee gilt auch als blutdruckregulierend, was in dem Fall aber eher ein senkend ist. Wer also einen Blutdruck hat, der zwar noch im normalen Bereich, aber dort niedrig ist sollte den Tee lieber nur abends trinken und erst dann, wenn er nicht mehr fahren muss, da er dann einschläfernt wirkt.

Ich hoffe das beantwortet so die ersten Fragen.

11

Donnerstag, 16. Juli 2015, 18:05

Schlaffördernd ... einschläfernd könnte eine ungewünschte doppelte deutung haben.
Signatur von »Sir Thomas Marc« Nichts zu wissen ist keine Schande, nicht zu fragen schon!
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Donnerstag, 3. September 2015, 08:45

Es geht doch nix über die irische Erkältungslösung: 1 Teil Limonensaft 1 Teil Honig 1 Teil irischen Whisky (geht auch Schottischer aber in gar keinem Fall amerikanisch ;) ) und 2 Teile kochendes Wasser. Schnell trinken, in eine warme Decke einmümmeln und ausschwitzen...
Signatur von »DerNorweger« Ich bin im Nebel, doch wenn ich hervortrete bin ich das unlöschbare Feuer.

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Donnerstag, 3. September 2015, 11:21

Das mit dem Whisky versteh ich, aber irische Lemonen...hmmm muss ich noch drüber nachdenken.
Signatur von »Lady Uschi« Wenn du dein eigenes Leuchten sehen kannst, bist du auch in der Lage, das wahre Wesen der Dunkelheit zu erkennen.



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Donnerstag, 3. September 2015, 20:22

Also warmes Bier soll ja auch helfen bei Erkältung....

Aber ob dem so ist weiss ich nicht. Und den Gedanken es mal auszuprobieren, den hab ich ganz schnell verworfen.

Wer mag denn schon warmes Bier trinken, brrrr, schüttel

Liebe Grüße
Nele

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Donnerstag, 7. Januar 2016, 19:35

Das gute alte Inhalieren

Bei dem Salbei-Beitrag kam mir sofort die Erinnerung an die Mischung von Salbei und Kamille zum Inhalieren: Einfach beides im Verhältnis 1:1 in einem Topf erhitzen (ohne Kochen!), Topf mit Deckel auf Untersetzer vor sich stellen und mit einem Handtuch über dem Kopf darüber beugen. Je dichter das Handtuch Kopf und Topf verbindend umschließt und je tiefer mit der Zeit der Kopf runtergeht, desto intensiver die Aufnahme und gleichzeitig das wohltuende Wärmen angeschlagener Stirn- oder Nebenhöhlen. ;)

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