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Problematisch wird es bereits wenn, sagen wir, nur der Kopf Original ist,
der Rest Maschine. Dieses begeht einen Mord. Ist es dann die Maschine,
die diesen Mord begeht, oder der Mensch. Wie ist das beweisbar?
Ab wieviel Prozent wechselt das?
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Was muss übrig sein um noch Ich zu sein?
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Übrig bleiben sollte die Gewissenskontrolle und die Möglichkeit, sich entscheiden zu können, beispielsweise die Tat zu begehen oder eben nicht. Also neben der Entscheidungs- und Handlungsfreiheit auch der Zugang zu einem umfänglichen Wissen für oder gegen die Tat, als Grundlage für eine Gewissensentscheidung. Gefühle gehören auch zu diesen Entscheidungsgrundlagen.
Und was passiert dann mit der Haftung bei Tötungen durch ein Fahrzeug - was ja gar nicht so besonders selten ist - wenn auch da unklar ist, wer den Fehler begangen hat, Mensch oder Maschine?
Ja, das haben wir jetzt schon. Das eine ist ein technischer Fehler, das andere ein Fahrerfehler. Wie gut das nachweisbar ist, weiß bestimmt Jörg.
Die Frage stellt sich ja schon ohne jeglichen Zusammenhang mit Maschinen.
Überspitzt könnte ich behaupten, dass schon viele der herumlaufenden Menschen da draußen gar nicht "Ich" im Sinne von persönlich individuell und selbst entschieden sind.
Wer umfänglich manipulierbar ist, wer besitzt denn diese Fähigkeiten?
Also mein Statement: Nicht die Maschine ist oder macht das Problem - oder müssten wir uns diese Gedanken machen, wenn zum Beispiel ein christlich verstandener Engel* in eine Maschine/Roboter übertragen werden könnte?
Das Gefühl von Unsterblichkeit ist das Gefühl von Unverletzlichkeit. Genau das vermitteln benutzte Maschinen doch. Das heißt die ethische Entscheidung ist schon lange dran, bevor wir ins Extreme gehen.
Und ja, was Menschen sich vorstellen können, das machen sie auch früher oder später. Zumindest zeigen uns das die Erfahrungen, der vergangenen ziemlich vielen tausend Jahre.
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