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Montag, 7. April 2014, 12:21

Nicht von Pappe sein - Redewendung Woche 15

Hallo zusammen!

Nicht von Pappe sein

..ist diese Woche unsere Redensart. Versteht Ihr da mehr darunter als ich? Wann verwendet man diese Phrase? Wie ist diese wohl entstanden?

Viel Spass!

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Dienstag, 8. April 2014, 10:58

Nicht von Pappe sein, heißt stabil sein.

Wenn ich sage: Das ist nicht von Pappe,
ist der Vorgang nicht leicht zu erledigen
oder auch es handelt sich um eine ernste Angelegenheit.
Signatur von »earth1« "Life doesn't happen to you, it happens for you."

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Donnerstag, 17. April 2014, 23:05

Bei Geolino habe ich folgendes gelesen:

Zitat

Mit Pappe hat diese Redewendung nichts zu tun. Der "Papp" oder "Pappe" ist die mundartliche Bezeichnung für Brei. Wer "nicht von Pappe" ist, bekommt richtiges, festes Essen und keinen Brei mehr, wie ein Kind. Es gibt auch noch eine weitere Erklärung: Man ist nicht weich wie Brei, sondern eben hart im Nehmen. Auch Dinge können "nicht von Pappe" sein: Deine Geschichte ist nicht von Pappe - das heißt, sie ist nicht zu unterschätzen.

Quelle: http://www.geo.de/GEOlino/mensch/redewen…sein-76149.html

Beim Redensarten-Index klingt dies schon wieder ein wenig anders:

Zitat

umgangssprachlich; Das vom kindlichen Lallwort "papp" abgeleitete Papp / Pampe (Brei) hat zu einer Reihe von Benennungen für breiartige Stoffe und dem, was man damit verfertigt, geführt. Da die Pappe früher im Handbetrieb durch das Zusammenkleistern von Papier verfertigt wurde, erhielt sie einen von "Pap" abgeleiteten Namen (Pappendeckel). Daher heißt es auch: pappen bleiben (kleben bleiben). Die Redensart "nicht von Pappe sein" wird volksetymologisch meist gedeutet als: nicht so baufällig sein, als sei es aus Pappe gebaut. Ursprünglich bezog es sich jedoch auf Kinder, die nicht nur von Pappe (Kinderbrei) ernährt wurden und daher kräftiger als andere waren

Quelle: http://www.redensarten-index.de/suche.ph…palte[]=rart_ou